Prof. Dr. Konrad Ott

Gründungsdirektor

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Vita

Ich wurde am 20. Mai 1959 geboren, bin seit 1983 mit der Theologin Veronika Surau-Ott verheiratet und Vater von vier Kindern. Nach Abitur und Zivildienst bereiste ich für mehrere Monate Südostasien, Nepal und Indien. 1982 nahm ich das Studium der Philosophie, Geschichte und Germanistik an der Universität Frankfurt auf, das ich 1986 mit dem Titel des Magister Artium abschloss. Meine Studienschwerpunkte waren Sprachphilosophie, Kritische Theorie, Diskursethik und die Theorie der historischen Geisteswissenschaften. 1989 wurde ich mit einer Arbeit über die Entstehung und Logik der Geschichtswissenschaft promoviert.

Eine Tagung in Norwegen über Ecology and Ethics (1990) weckte mein Interesse an dem damals noch sehr neuen Teilgebiet der praktischen Philosophie namens Umweltethik. Von 1991 bis 1993 war ich Mitglied des Graduiertenkollegs „Ethik in den Wissenschaften“ an der Universität Tübingen. Schwerpunkte in dieser Zeit waren der Vergleich unterschiedlicher Ethiktheorien, Moralbegründungen, Methodologie angewandter Ethik, Umweltethik und Technikfolgenabschätzung. Von 1994 bis 1995 durfte ich eine Lehrstuhlvertretung an der Universität Tübingen wahrnehmen. 1995 habilitierte ich mich an der Universität Leipzig. Gemeinsam mit Barbara Skorupinski bearbeitete ich von 1996 bis 1999 das Forschungsprojekt ‚Technikfolgenabschätzung und Ethik an der Universität Zürich.

 Forschung


Meine philosophischen Schwerpunkte sind Diskursethik, Umweltethik, Gerechtigkeitstheorien, Nachhaltigkeit, ethische Aspekte des Klimawandels, Naturschutzbegründungen und die normative Grundlagen der Umweltpolitik.

Meine wichtigsten Monographien sind: ‚Ökologie und Ethik‘ (1993), ‚Ipso Facto: Zur ethischen Begründung normativer Implikate wissenschaftlicher Praxis‘ (1997), ‚Technikfolgenabschätzung und Ethik‘ (2000, mit Barbara Skorupinski), ‚Moralbegründungen zur Einführung‘ (2005), ‚Theorie und Praxis starker Nachhaltigkeit‘ (2008, mit Ralf Döring), ‚Umweltethik zur Einführung‘ (2010). Mein aktuelles gesellschaftstheoretisches Interesse gilt Fragen einer Postwachstums-Gesellschaft.

Während meiner akademischen Laufbahn habe ich überwiegend trans- und interdisziplinär gearbeitet. Ich bemühe mich in Forschung und Lehre, die Reflexionskompetenz der Philosophie, Orientierungs- und Begründungsleistungen der Ethik und empirische Sachstände im Umweltbereich zu vermitteln. Meine außeruniversitäre Lieblingstätigkeit ist das „Weltenbummeln“ in Nah und Fern.

Aktuelles